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Die rote Couch

Ernest Lash, ein junger Psychoanalytiker aus San Francisco, glaubt an die Wirksamkeit seines Tuns, ist aber andererseits davon überzeugt, dass die klassischen Therapien dringend einer Erneuerung bedürfen. Eines Tages beauftragt ihn die Ethikkommission seines Fachbereichs mit der Untersuchung eines prekären Falls: Er soll die Arbeitsweise eines älteren, sehr berühmten Kollegen namens Seymour Trotter überprüfen, der angeklagt ist, ein Verhältnis mit einer vierzig Jahre jüngeren Patientin gehabt zu haben. Trotter beharrt darauf, dass Sex das einzige Mittel gewesen sei, um die junge Frau vor ihrem selbstzerstörerischen Verhalten zu retten. Zunächst ist Ernest entrüstet. Doch je mehr er sich mit der Sache beschäftigt, desto mehr fasziniert ihn die Idee, jedem Patienten bzw. jeder Patientin eine fallspezifische Behandlung zuteil werden zu lassen.
So beschließt er eines Tages, sich in Zukunft mit absoluter Ehrlichkeit auf die Therapeuten-Klienten-Beziehung einzulassen. Doch er hat die Rechnung ohne Carol, die betrogene Ehefrau eines seiner Patienten, gemacht. Carol, eine erfolgreiche Anwältin, ist wild entschlossen, sich an ihrem Mann zu rächen, indem sie seinen Therapeuten verführt ...

Autor

Irvin D. Yalom ist Professor für Psychiatrie an der Stanford University. Seine Bücher "The Theory and Practice of Group Psychotherapy" und "Impatient Group Therapy" sind in den USA zu Klassikern geworden.





Der Novembermörder

Der reichste Mann Göteborgs, Richard von Knecht, stürzt an einem regnerischen Novembertag von seinem Balkon in den Tod, fast direkt vor die Füße seines Sohnes Henrik von Knecht und seiner Frau Sylvia. Das Team unter Kommissar Andersson soll den Fall klären, der sich umso mysteriöser gestaltet, als drei Tage später das Haus in die Luft fliegt, in dem von Knecht sein Büro hatte.
Andersson verteilt die Aufgaben unter seinen Mitarbeitern nach deren Fähigkeiten, so darf Irene Huss, eine Inspektorin in den Vierzigern, Trägerin des schwarzen Jiu-Jitsu-Gürtels und erfahrene Polizistin, sich Zugang zu der snobistischen Familie verschaffen und versuchen, von der Witwe Informationen zu bekommen. Sylvia war früher Primaballerina, ihr Herz schlägt noch heute fürs Ballett und ihre Trauer und Sorge nimmt deutlich ab, als sie erfährt, dass ihr Mann ermordet wurde und es sich nicht um Selbstmord handelt - schließlich zahlt sonst die Versicherung nicht. Ihr Sohn Henrik, Antiquitätenhändler mit Leib und Seele, ist verheiratet mit Charlotte, einem Fotomodell, dass alle Männer in Atem hält, jetzt aber erzählt, dass sie ein Kind bekommt. Was ihre Schwiegermutter sonderbarerweise in Ohnmacht fallen lässt. Die Nachforschungen werden von der Familie nicht gerade unterstützt, man verbittet sich die Neugier der Polizei, und auch Richards Freunde gehören nur zu den besten Kreisen. Lange Zeit tappen die Polizisten im Dunkeln, bis ein zweiter Mord passiert und die Ermittlungen in Schwung kommen ...

Autorin

Helene Tursten wurde 1954 in Göteborg geboren. "Der Novembermörder" ist ihr erster Roman, der in Schweden einschlug wie eine Bombe.





Der Medicus von Saragossa

Im Jahre 1492 hat die Inquisition Spanien fest im Griff. Per Edikt wird verkündet, dass alle Juden das Land zu verlassen hätten, und ein großer Exodus beginnt. Jona, der dreizehnjährige Sohn des jüdischen Silberschmiedes Helkias Toledano, steht nach der Ermordung seines Bruders Meir und dem Tod seines Vaters durch einen aufgebrachten Mob völlig allein da. Doch statt sich zum Christentum zu bekehren oder zu fliehen, beschließt er, zu seinem Glauben zu stehen und sich auf eigene Faust durchzuschlagen. Für ihn beginnt eine abenteuerliche Odyssee kreuz und quer durch Spanien.
Drei Jahre und zahllose Abenteuer später, im Sommer 1495, ist Jona zu einem kräftigen jungen Mann herangewachsen, der gelernt hat zu überleben und sich dennoch nichts sehnlicher wünscht, als zur Ruhe zu kommen. In Granada begegnet er endlich wieder Glaubensgenossen: der Familie des Seidenhändlers Saadi, die immer noch heimlich ihre Religion praktiziert. Aber Jonas Liebe zu Inés, Saadis schöner Tochter, muss unerfüllt bleiben.
Ein Schiff bringt Jona nach Gibraltar, wo er als Lehrling bei dem Waffenschmied Fierro unterkommt. Fierro muss schließlich selbst vor der Inquisition fliehen und bittet den jungen Mann, ihn zu seinem Bruder Nuño einem alten Medicus, nach Saragossa zu begleiten. Als der Waffenschmied heimtückisch ermordet wird, beschließt Jona, dennoch seinen Weg nach Norden fortzusetzen. In Saragossa angekommen, entscheidet die Begegnung mit Nuño Jonas Schicksal, denn er spürt sofort, dass in der Heilkunst seine wahre Berufung liegt ...

Autor

Noah Gordon, 1926 in Worcester, Massachusetts, geboren, arbeitete lange Jahre als Journalist beim "Boston Herald", bevor er mit seinem ersten Roman "Der Rabbi" den Durchbruch als Schriftsteller erlebte. Mit "Der Medicus" gelang ihm ein Weltbestseller, der auch in Deutschland viele Monate auf der Bestsellerliste stand. Noah Gordon hat drei erwachsene Kinder und lebt mit seiner Frau auf einer Farm in Massachusetts.





Die Schattenseite des Mondes
Ein Leben mit Schizophrenie

Schizophrenie - ein Leben auf der Schattenseite des Mondes. "Ich weiß, wie es ist, wenn man verrückt wird." Maria ist 28 Jahre alt, als sie ihren ersten psychotischen Schub durchmacht. Die Kunststudentin und frisch verheiratete Mutter eines kleinen Sohnes durchläuft in den Jahren darauf alle Höhen und Tiefen der Schizophrenie. Mit ihr erleben Mann und Sohn die Phasen der Hoffnung, die Krankheit medikamentös in den Griff zu bekommen, und durchleiden die zahlreichen Rückschläge, die mit Klinikaufenthalten und Trennungen von der Familie verbunden sind.
Im Stil eines Doku-Dramas hat Renate Klöppel die Krankheitsgeschichte von Maria aufgezeichnet. Sie will damit nicht nur Betroffenen und ihren Angehörigen Mut machen, sondern einem breiten Publikum Einblick geben in diese "andere" Wahrnehmungswelt. So mitreißend wie Hannah Greens Weltbestseller "Ich hab dir nie einen Rosengarten versprochen".

Autorin

Renate Klöppel, geboren 1948, ist Diplommuskpädagogin und Kinderärztin mit dem Tätigkeitsschwerpunkt Sozialpädiatrie. Neben vier Fachbüchern hat Renate Klöppel zwei Kriminalromane und einen literarischen Roman veröffentlicht. Im Dezember 2004 erschien im Rowohlt Verlag die viel beachtete Lebensgeschichte einer schizophrenen Malerin unter dem Titel "Die Schattenseite des Mondes. Ein Leben mit Schizophrenie." Dieses Buch wurde im Frühjahr 2007 mit dem Literaturpreis des Bundesverbandes Deutscher Schriftstellerärzte, dem Horst Joachim Rheindorf-Literaturpreis ausgezeichnet.





Schizophrenie - ein Denkausbruch mit Folgen

Eine Positivtheorie von Gisela Roggendorf und Katja Rief.
Erklärung, wie es zur Schizophrenie kommt. Nicht ein Erbschaden macht schizophren, sondern zu starke gesellschaftliche Anpassung einer Person mit ausgeprägt positiven Charakterzügen. Wird das ureigene Ich vernachlässigt, kann eine Ich-Störung entstehen, die sich in schwierigen Lebensphasen verschlimmert, unter Umständen zum Denkausbruch (der Psychose) führt. Der Hirnstoffwechsel ist nicht gestört, sondern einige Hirnfunktionen verändern ihre Arbeitsintensität, ähnlich wie bei Müdigkeit und Meditation. Gut verstehbar wird erklärt, wie Mandelkerne, Orientierungs-Assoziations-Areal (OAA), Schläfenlappen und Interpretor arbeiten, in Überfunktion geraten, Halluzinationen erzeugen. Im Anschluss an den ersten Ausbruch kommt es zu An- und Abschwellen der Denkintensität von erneuter Psychose bis zu Minussymptomen. Schwere gesellschaftliche Diskriminierung schädigt Ich und Selbstbewusstsein noch weiter. Die vorliegende Theorie ist eine vollständige und nicht widerlegbare Darlegung der Entstehung schizophrener Symptome.

Autoren

Gisela Roggendorf, geb. 1939, wohnhaft in Bielefeld, Fachärztin für Psychiatrie und Neurologie, in verschiedenen Nervenkliniken tätig von 1968 bis 1979. Hauptinteressengebiet während und nach ihrer beruflichen Tätigkeit war und ist die Schizophrenie. Danach Hausfrau, Mutter und Verfasserin zweier Sachbücher über das Denken und die Schule. Ihr Interesse richtet sich auf die Frage, wie und warum Denken glückt oder missglückt. Extremes Missglücken intensiven und gekonnten Nachdenkens findet sie bei der Schizophrenie.
Katja Rief, geb. 1967, lebt in Reutte, Tirol. Nach einigen Semestern Philosophiestudium folgten Erziehungsphase und Berufstätigkeit. Derzeit studiert sie Politikwissenschaften und engagiert sich in der Jugendarbeit.





Schizophrenie: Die Krankheit verstehen, behandeln, bewältigen

Prof. Asmus Finzens Buch ist seit seinem Erscheinen nicht mehr aus der Standardliteratur über Schizophrenie wegzudenken. Sein herausragendes Merkmal liegt darin, die Erkrankung zugleich Mitarbeitern und Laien leicht verständlich zu machen: Denn es will die Kranken und ihre Angehörigen ermutigen, Geduld und Hoffnung zu bewahren. Gleichzeitig appelliert es an die Behandelnden, nicht vorschnell vor der Krankheit und ihren Folgen zu kapitulieren. Diese Neuausgabe wird daher um Aspekte des Umgangs mit Schizophrenie sowie deren wesentliche Therapiemöglichkeiten erheblich erweitert. Mit diesem Klassiker ist dem Autor etwas Einmaliges gelungen, eine gemeinsame Sprache für Betroffene, Angehörige und Professionelle.

Autor

Asmus Finzen, Jahrgang 1940, Professor der Psychiatrie, engagiert sich seit mehr als vier Jahrzehnten für Menschen, die an schizophrenen Psychosen erkranken. Als Klinikleiter war er sowohl in Deutschland (Wunstorf) als auch stellvertretend in der Schweiz (Basel) tätig. Seine zahlreichen Veröffentlichungen in Fach- und Tagespresse fanden ein breites Echo. Seit seiner Emeritierung setzt er sich verstärkt für Patientenrechte, für gleichberechtigte Patient-Therapeut-Beziehungen sowie gegen Vorurteile, Diskriminierung und Stigmatisierung psychisch Kranker ein.





Irre! - Wir behandeln die Falschen
Unser Problem sind die Normalen. Eine heitere Seelenkunde

Bestsellerautor Manfred Lütz führt uns in die außergewöhnliche Welt der rührenden Demenzkranken, hochsensiblen Schizophrenen, erschütternd Depressiven, mitreißend Manischen und dünnhäutigen Süchtigen. Er holt die psychisch Kranken gleichsam aus dem professionellen Ghetto.
Seine These: "Um die Normalen zu verstehen, muss man erst die Verrückten studiert haben." Sein Ziel: Auf 208 Seiten die ganze Psychiatrie und Psychotherapie allgemeinverständlich, humorvoll und auf dem heutigen Stand der Wissenschaft darzustellen. Unmöglich? Nicht, wenn der Autor Manfred Lütz heißt. Seine "Gebrauchsanweisung für außergewöhnliche Menschen und die, die es werden wollen" ist ein Muss für alle, die sich für die Merkwürdigkeiten der menschlichen Seele interessieren.

Autor

Dr. med. Dipl. theol. Manfred Lütz, geboren 1954, ist Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Nervenarzt und Theologe. Er studierte Humanmedizin, Philosophie und katholische Theologie in Bonn und Rom. 1989 wurde er Oberarzt der psychiatrischen Abteilung am Marienhospital in Euskirchen und zugleich Leitender Arzt der Klinik Sankt Martin in Euskirchen-Stotzheim, einer Fachklinik für alkohol- und medikamentenabhängige Männer. Seit 1997 ist er Chefarzt des Alexianer-Krankenhauses in Köln, einem Fachkrankenhaus für Psychiatrie, Psychotherapie und Neurologie.





Das kleine Buch von der Seele
Ein Reiseführer durch unsere Psyche und ihre Erkrankungen

Was ist die "Seele"? Einfach nur ein altertümliches Wort für unser Gehirn oder doch mehr - so etwas wie das Wesen des Menschen? Und was geschieht, wenn die Seele aus dem Gleichgewicht gerät? Wie entstehen seelische Krankheiten und wie werden sie behandelt? Diese und viele andere Fragen werden in diesem Buch beantwortet. Auf unterhaltsame Weise nähert es sich unserem verborgensten, unsichtbaren Organ und bietet einen vertieften Einblick in die Psychiatrie und Psychotherapie.
Die meisten Menschen hegen Misstrauen und Vorbehalte gegenüber der Psychiatrie. Dabei kann die moderne Psychiatrie auf die meisten unserer Fragen, die die Seele betreffen, befriedigende und sogar optimistisch stimmende Antworten geben: Das Buch für alle, die ihre Seele weder den Priestern noch den Hirnforschern überlassen wollen Mit leichter Hand geschrieben von einem medienerfahrenen Experten für die Seele, der medizinisches Wissen in zugänglicher Form vermittelt Der Autor steht für Veranstaltungen zur Verfügung.

Autor

Achim Haug, Jahrgang 1953, ist Professor für Psychiatrie an der Philosophischen Fakultät der Universität Zürich sowie Ärztlicher Direktor der Clienia Privatklinikgruppe. Er ist Autor vieler wissenschaftlicher Fachartikel, Mitautor psychiatrischer Lehrbücher und Leiter zahlreicher Seminare in der psychiatrisch-psychotherapeutischen Weiterbildung. Darüber hinaus ist er Mitglied diverser Fachgesellschaften und der Kantonalen Ethikkommission in Zürich. Verschiedene Medienauftritte zu Fragen psychischer Erkrankungen zeigen ihn als Experten für die Seele und kompetenten Vermittler von Fachwissen in leicht verständlicher Form. Mit seiner Familie lebt er in der Nähe von Zürich.


Quelle: Die Informationen zu den Büchern sind beim Verlag und bei Thalia bzw. Amazon entnommen



Bücher von Betroffenen