Home
Info
Bericht
Psychose
Arznei
Kunst
Gedanken
Sendeschluss
Pinnwand
Links
Fotografie
Buchtipp
Selbsthilfe

Die rote Couch

Ernest Lash, ein junger Psychoanalytiker aus San Francisco, glaubt an die Wirksamkeit seines Tuns, ist aber andererseits davon überzeugt, dass die klassischen Therapien dringend einer Erneuerung bedürfen. Eines Tages beauftragt ihn die Ethikkommission seines Fachbereichs mit der Untersuchung eines prekären Falls: Er soll die Arbeitsweise eines älteren, sehr berühmten Kollegen namens Seymour Trotter überprüfen, der angeklagt ist, ein Verhältnis mit einer vierzig Jahre jüngeren Patientin gehabt zu haben. Trotter beharrt darauf, dass Sex das einzige Mittel gewesen sei, um die junge Frau vor ihrem selbstzerstörerischen Verhalten zu retten. Zunächst ist Ernest entrüstet. Doch je mehr er sich mit der Sache beschäftigt, desto mehr fasziniert ihn die Idee, jedem Patienten bzw. jeder Patientin eine fallspezifische Behandlung zuteil werden zu lassen.
So beschließt er eines Tages, sich in Zukunft mit absoluter Ehrlichkeit auf die Therapeuten-Klienten-Beziehung einzulassen. Doch er hat die Rechnung ohne Carol, die betrogene Ehefrau eines seiner Patienten, gemacht. Carol, eine erfolgreiche Anwältin, ist wild entschlossen, sich an ihrem Mann zu rächen, indem sie seinen Therapeuten verführt ...

Autor

Irvin David Yalom, Jahrgang 1931, US-amerikanischer Psychoanalytiker, Psychotherapeut, Psychiater und Schriftsteller, ist emeritierter Professor für Psychiatrie an der Universität Stanford und Autor zahlreicher wissenschaftlicher Bücher und Romane. Yalom gilt als bedeutendster lebender Vertreter der existentiellen Psychotherapie. Er ist Träger des Internationalen Sigmund-Freud-Preises für Psychotherapie.





Der Medicus von Saragossa

Im Jahre 1492 hat die Inquisition Spanien fest im Griff. Per Edikt wird verkündet, dass alle Juden das Land zu verlassen hätten, und ein großer Exodus beginnt. Jona, der dreizehnjährige Sohn des jüdischen Silberschmiedes Helkias Toledano, steht nach der Ermordung seines Bruders Meir und dem Tod seines Vaters durch einen aufgebrachten Mob völlig allein da. Doch statt sich zum Christentum zu bekehren oder zu fliehen, beschließt er, zu seinem Glauben zu stehen und sich auf eigene Faust durchzuschlagen. Für ihn beginnt eine abenteuerliche Odyssee kreuz und quer durch Spanien.
Drei Jahre und zahllose Abenteuer später, im Sommer 1495, ist Jona zu einem kräftigen jungen Mann herangewachsen, der gelernt hat zu überleben und sich dennoch nichts sehnlicher wünscht, als zur Ruhe zu kommen. In Granada begegnet er endlich wieder Glaubensgenossen: der Familie des Seidenhändlers Saadi, die immer noch heimlich ihre Religion praktiziert. Aber Jonas Liebe zu Inés, Saadis schöner Tochter, muss unerfüllt bleiben.
Ein Schiff bringt Jona nach Gibraltar, wo er als Lehrling bei dem Waffenschmied Fierro unterkommt. Fierro muss schließlich selbst vor der Inquisition fliehen und bittet den jungen Mann, ihn zu seinem Bruder Nuño einem alten Medicus, nach Saragossa zu begleiten. Als der Waffenschmied heimtückisch ermordet wird, beschließt Jona, dennoch seinen Weg nach Norden fortzusetzen. In Saragossa angekommen, entscheidet die Begegnung mit Nuño Jonas Schicksal, denn er spürt sofort, dass in der Heilkunst seine wahre Berufung liegt ...

Autor

Noah Gordon, 1926 in Worcester, Massachusetts, geboren, arbeitete lange Jahre als Journalist beim "Boston Herald", bevor er mit seinem ersten Roman "Der Rabbi" den Durchbruch als Schriftsteller erlebte. Mit "Der Medicus" gelang ihm ein Weltbestseller, der auch in Deutschland viele Monate auf der Bestsellerliste stand. Noah Gordon hat drei erwachsene Kinder und lebt mit seiner Frau auf einer Farm in Massachusetts.





Auf der Spur des Morgensterns
Psychose als Selbstfindung

Der Erlebnisbericht von Dorothea Buck wurde zu einem Fanal im doppelten Sinn: Einerseits klagt er in überzeugender Weise eine gesprächslose und defizitorientierte Psychiatrie an. Andererseits ist er ein ermutigendes Beispiel dafür, dass eine Psychose heilbar sein kann, wenn ihr Sinn verstanden und ins Leben einbezogen wird. Dieses mittlerweile zum Klassiker gewordene Buch hat sehr viel in Bewegung gebracht. Davon erzählt die Autorin unter dem Titel "Wie es weiterging" in einer Ergänzung dieser Neuausgabe. Mit bildhauerischen Arbeiten der Autorin.

Autorin

Dorothea Buck, Jahrgang 1917, ist Bildhauerin. Nach freier künstlerischer Tätigkeit war sie als Lehrerin für Kunst und Werken an der Fachschule für Sozialpädagogik in Hamburg. Zwischen 1936 und 1959 erlebte sie fünf schizophrene Schübe. In ihrem ersten Schub wurde sie in den "Von Bodelschwinghschen Anstalten in Bethel" zwangssterilisiert. Dorothea Buck war und ist maßgeblich in der Bewegung der Psychiatrie-Erfahrenen aktiv, die sich Ende der 1980er Jahre zu formieren begann. Sie ist die Ehrenvorsitzende des 1992 auch von ihr mitgegründeten Bundesverbands Psychiatrie-Erfahrener. Zusammen mit Thomas Bock gründete sie 1989 das erste Psychose-Seminar in Hamburg und warb auf vielen Lesereisen im In- und Ausland für die Idee des Trialogs zwischen Betroffenen, Angehörigen und in der Psychiatrie Tätigen.





Die Schattenseite des Mondes
Ein Leben mit Schizophrenie

Schizophrenie - ein Leben auf der Schattenseite des Mondes. "Ich weiß, wie es ist, wenn man verrückt wird." Maria ist 28 Jahre alt, als sie ihren ersten psychotischen Schub durchmacht. Die Kunststudentin und frisch verheiratete Mutter eines kleinen Sohnes durchläuft in den Jahren darauf alle Höhen und Tiefen der Schizophrenie. Mit ihr erleben Mann und Sohn die Phasen der Hoffnung, die Krankheit medikamentös in den Griff zu bekommen, und durchleiden die zahlreichen Rückschläge, die mit Klinikaufenthalten und Trennungen von der Familie verbunden sind.
Im Stil eines Doku-Dramas hat Renate Klöppel die Krankheitsgeschichte von Maria aufgezeichnet. Sie will damit nicht nur Betroffenen und ihren Angehörigen Mut machen, sondern einem breiten Publikum Einblick geben in diese "andere" Wahrnehmungswelt. So mitreißend wie Hannah Greens Weltbestseller "Ich hab dir nie einen Rosengarten versprochen".

Autorin

Renate Klöppel, geboren 1948, ist Diplommuskpädagogin und Kinderärztin mit dem Tätigkeitsschwerpunkt Sozialpädiatrie. Neben vier Fachbüchern hat Renate Klöppel zwei Kriminalromane und einen literarischen Roman veröffentlicht. Im Dezember 2004 erschien im Rowohlt Verlag die viel beachtete Lebensgeschichte einer schizophrenen Malerin unter dem Titel "Die Schattenseite des Mondes. Ein Leben mit Schizophrenie." Dieses Buch wurde im Frühjahr 2007 mit dem Literaturpreis des Bundesverbandes Deutscher Schriftstellerärzte, dem Horst Joachim Rheindorf-Literaturpreis ausgezeichnet.





Schizophrenie - ein Denkausbruch mit Folgen

Eine Positivtheorie von Gisela Roggendorf und Katja Rief.
Erklärung, wie es zur Schizophrenie kommt. Nicht ein Erbschaden macht schizophren, sondern zu starke gesellschaftliche Anpassung einer Person mit ausgeprägt positiven Charakterzügen. Wird das ureigene Ich vernachlässigt, kann eine Ich-Störung entstehen, die sich in schwierigen Lebensphasen verschlimmert, unter Umständen zum Denkausbruch (der Psychose) führt. Der Hirnstoffwechsel ist nicht gestört, sondern einige Hirnfunktionen verändern ihre Arbeitsintensität, ähnlich wie bei Müdigkeit und Meditation. Gut verstehbar wird erklärt, wie Mandelkerne, Orientierungs-Assoziations-Areal (OAA), Schläfenlappen und Interpretor arbeiten, in Überfunktion geraten, Halluzinationen erzeugen. Im Anschluss an den ersten Ausbruch kommt es zu An- und Abschwellen der Denkintensität von erneuter Psychose bis zu Minussymptomen. Schwere gesellschaftliche Diskriminierung schädigt Ich und Selbstbewusstsein noch weiter. Die vorliegende Theorie ist eine vollständige und nicht widerlegbare Darlegung der Entstehung schizophrener Symptome.

Autoren

Gisela Roggendorf, geb. 1939, wohnhaft in Bielefeld, Fachärztin für Psychiatrie und Neurologie, in verschiedenen Nervenkliniken tätig von 1968 bis 1979. Hauptinteressengebiet während und nach ihrer beruflichen Tätigkeit war und ist die Schizophrenie. Danach Hausfrau, Mutter und Verfasserin zweier Sachbücher über das Denken und die Schule. Ihr Interesse richtet sich auf die Frage, wie und warum Denken glückt oder missglückt. Extremes Missglücken intensiven und gekonnten Nachdenkens findet sie bei der Schizophrenie.
Katja Rief, geb. 1967, lebt in Reutte, Tirol. Nach einigen Semestern Philosophiestudium folgten Erziehungsphase und Berufstätigkeit. Derzeit studiert sie Politikwissenschaften und engagiert sich in der Jugendarbeit.





Schizophrenie: Die Krankheit verstehen, behandeln, bewältigen

Prof. Asmus Finzens Buch ist seit seinem Erscheinen nicht mehr aus der Standardliteratur über Schizophrenie wegzudenken. Sein herausragendes Merkmal liegt darin, die Erkrankung zugleich Mitarbeitern und Laien leicht verständlich zu machen: Denn es will die Kranken und ihre Angehörigen ermutigen, Geduld und Hoffnung zu bewahren. Gleichzeitig appelliert es an die Behandelnden, nicht vorschnell vor der Krankheit und ihren Folgen zu kapitulieren. Diese Neuausgabe wird daher um Aspekte des Umgangs mit Schizophrenie sowie deren wesentliche Therapiemöglichkeiten erheblich erweitert. Mit diesem Klassiker ist dem Autor etwas Einmaliges gelungen, eine gemeinsame Sprache für Betroffene, Angehörige und Professionelle.

Autor

Asmus Finzen, Jahrgang 1940, Professor der Psychiatrie, engagiert sich seit mehr als vier Jahrzehnten für Menschen, die an schizophrenen Psychosen erkranken. Als Klinikleiter war er sowohl in Deutschland (Wunstorf) als auch stellvertretend in der Schweiz (Basel) tätig. Seine zahlreichen Veröffentlichungen in Fach- und Tagespresse fanden ein breites Echo. Seit seiner Emeritierung setzt er sich verstärkt für Patientenrechte, für gleichberechtigte Patient-Therapeut-Beziehungen sowie gegen Vorurteile, Diskriminierung und Stigmatisierung psychisch Kranker ein.





29 Fenster zum Gehirn
Genial einfach erklärt, was in unserem Kopf passiert

Denken Sie jetzt an eine lila Kuh. Na, wie geht’s der lila Kuh? Ganz schön schwierig, sich etwas nicht vorzustellen, stimmt es? Aber wussten Sie, dass Sie sich nicht selbst kitzeln können?
Anhand von Alltagsbeispielen, zahlreichen Selbsttests und spannenden Einblicken in die aktuelle Forschung erklären die beiden Mediziner Alexander Rösler und Philipp Sterzer, wie unser Gehirn funktioniert. In 29 kurzen Kapiteln bringen sie das Wichtigste über Wahrnehmung, Bewegung, Sprache, Liebe, Schlaf, Erinnerung und den freien Willen auf den Punkt.

Autoren

Alexander Rösler, Jahrgang 1965, studierte Medizin in Berlin und arbeitet als Neurologe. Nebenberuflich schreibt er Kinder- und Jugendbücher. Philipp Sterzer ist Professor für Psychiatrie an der Charité in Berlin, mit zahlreichen Beiträgen in Fachzeitschriften und Fachbüchern. Neben der klinischen Ausbildung zum Psychiater und Psychotherapeuten gründete er dort eine Arbeitsgruppe, die sich unter Verwendung funktioneller Bildgebungsmethoden der Erforschung visueller Wahrnehmungsvorgänge und deren Veränderung bei psychischen Krankheiten widmet.





Irre! - Wir behandeln die Falschen
Unser Problem sind die Normalen. Eine heitere Seelenkunde

Bestsellerautor Manfred Lütz führt uns in die außergewöhnliche Welt der rührenden Demenzkranken, hochsensiblen Schizophrenen, erschütternd Depressiven, mitreißend Manischen und dünnhäutigen Süchtigen. Er holt die psychisch Kranken gleichsam aus dem professionellen Ghetto.
Seine These: "Um die Normalen zu verstehen, muss man erst die Verrückten studiert haben." Sein Ziel: Auf 208 Seiten die ganze Psychiatrie und Psychotherapie allgemeinverständlich, humorvoll und auf dem heutigen Stand der Wissenschaft darzustellen. Unmöglich? Nicht, wenn der Autor Manfred Lütz heißt. Seine "Gebrauchsanweisung für außergewöhnliche Menschen und die, die es werden wollen" ist ein Muss für alle, die sich für die Merkwürdigkeiten der menschlichen Seele interessieren.

Autor

Dr. med. Dipl. theol. Manfred Lütz, geboren 1954, ist Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Nervenarzt und Theologe. Er studierte Humanmedizin, Philosophie und katholische Theologie in Bonn und Rom. 1989 wurde er Oberarzt der psychiatrischen Abteilung am Marienhospital in Euskirchen und zugleich Leitender Arzt der Klinik Sankt Martin in Euskirchen-Stotzheim, einer Fachklinik für alkohol- und medikamentenabhängige Männer. Seit 1997 ist er Chefarzt des Alexianer-Krankenhauses in Köln, einem Fachkrankenhaus für Psychiatrie, Psychotherapie und Neurologie.





Wer bin ich - und wenn ja wie viele?
Eine philosophische Reise

Eine faszinierende Reise in die Welt der Philosophie – Richard David Prechts Buch bietet Antworten auf die großen Fragen des Lebens. Was ist Wahrheit? Woher weiß ich, wer ich bin? Warum soll ich gut sein?
Bücher über Philosophie gibt es viele. Doch Richard David Prechts Buch "Wer bin ich?" ist anders als alle anderen Einführungen. Niemand zuvor hat den Leser so kenntnisreich und kompetent und zugleich so spielerisch und elegant an die großen philosophischen Fragen des Lebens herangeführt. Ein einzigartiger Pfad durch die schier unüberschaubare Fülle unseres Wissens über den Menschen. Von der Hirnforschung über die Psychologie zur Philosophie bringt Precht uns dabei auf den allerneusten Stand. Wie ein Puzzle setzt sich das erstaunliche Bild zusammen, das die Wissenschaften heute vom Menschen zeichnen. Eine aufregende Entdeckungsreise zu uns selbst: Klug, humorvoll und unterhaltsam!

Autor

Dr. phil. Richard David Precht, geboren 1964, ist Philosoph, Publizist und Autor. Er ist Honorarprofessor für Philosophie an der Leuphana Universität Lüneburg sowie Honorarprofessor für Philosophie und Ästhetik an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin. Seit seinem sensationellen Erfolg mit "Wer bin ich – und wenn ja, wie viele?" waren alle seine Bücher zu philosophischen oder gesellschaftspolitischen Themen große Bestseller und wurden in mehr als vierzig Sprachen übersetzt.





Das kleine Buch von der Seele
Ein Reiseführer durch unsere Psyche und ihre Erkrankungen

Was ist die "Seele"? Einfach nur ein altertümliches Wort für unser Gehirn oder doch mehr - so etwas wie das Wesen des Menschen? Und was geschieht, wenn die Seele aus dem Gleichgewicht gerät? Wie entstehen seelische Krankheiten und wie werden sie behandelt? Diese und viele andere Fragen werden in diesem Buch beantwortet. Auf unterhaltsame Weise nähert es sich unserem verborgensten, unsichtbaren Organ und bietet einen vertieften Einblick in die Psychiatrie und Psychotherapie.
Die meisten Menschen hegen Misstrauen und Vorbehalte gegenüber der Psychiatrie. Dabei kann die moderne Psychiatrie auf die meisten unserer Fragen, die die Seele betreffen, befriedigende und sogar optimistisch stimmende Antworten geben: Das Buch für alle, die ihre Seele weder den Priestern noch den Hirnforschern überlassen wollen Mit leichter Hand geschrieben von einem medienerfahrenen Experten für die Seele, der medizinisches Wissen in zugänglicher Form vermittelt Der Autor steht für Veranstaltungen zur Verfügung.

Autor

Achim Haug, Jahrgang 1953, ist Professor für Psychiatrie an der Philosophischen Fakultät der Universität Zürich sowie Ärztlicher Direktor der Clienia Privatklinikgruppe. Er ist Autor vieler wissenschaftlicher Fachartikel, Mitautor psychiatrischer Lehrbücher und Leiter zahlreicher Seminare in der psychiatrisch-psychotherapeutischen Weiterbildung. Darüber hinaus ist er Mitglied diverser Fachgesellschaften und der Kantonalen Ethikkommission in Zürich. Verschiedene Medienauftritte zu Fragen psychischer Erkrankungen zeigen ihn als Experten für die Seele und kompetenten Vermittler von Fachwissen in leicht verständlicher Form. Mit seiner Familie lebt er in der Nähe von Zürich.


Quelle: Die Informationen zu den Büchern sind beim Verlag und bei Thalia bzw. Amazon entnommen



Bücher von Betroffenen